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Lukaschenko gegen Ausverkauf

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Lukaschenko gegen Ausverkauf

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Der weissrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat sich gegen russische Forderungen nach weitgehenden Privatisierungen verwahrt.

Als größter Kreditgeber hatte die Regierung Putin zuletzt Wirtschaftsreformen von Minsk verlangt, im Gegenzug versprach Russland weitere finazielle Unterstützung.

Ein Ausverkauf Weissrusslands komme jedoch nicht in Frage, so Lukaschenko:“Es wird keinen Gangster-Ausverkauf unseres Landes geben! Nicht eine einzige Kopecke! Keine unserer Schlüsselindustrien wird veräußert, bevor ICH es erlaube!”

Kritisiert wurden von Lukaschenko auch die russischen Medien. Das Fernsehen dort habe “Hysterie” in Weissrussland schüren wollen.

Russische Medien hatten in den letzten Tagen auf eine massive Abwertung der weissrussischen Währung reagiert und die Lage im Nachbarland als äußerst desolat dargestellt.

Tatsächlich wertete Lukaschenko den weissrussischen Rubel um über 50 Prozent ab, wodurch eine weitere Verknappung des Warenangebots entstand. Außerdem kam es zu Hamsterkäufen der Bevölkerung.