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Ehec: Spanien fordert EU-Hilfen für geschädigte Bauern

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Ehec: Spanien fordert EU-Hilfen für geschädigte Bauern

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In den verschiedenen EU-Ländern tauchen immer mehr verdächtige Gurkenlieferungen aus Spanien auf – und werden vernichtet.

Deshalb will Spanien die EU nun um Hilfen für seine geschädigten Bauern bitten. Die andalusische Sekretärin für Landwirtschaft verurteilt unterdessen die Einfuhrverbote für Produkte aus ihrer Region.

“Kein Land der Europäischen Union kann die Einfuhr eines Produkts verbieten. Das muss die Kommission tun. Die Entscheidung von Deutschland, Österreich und Finnland ist also komplett illegal.”

Das Robert-Koch-Institut erneuerte seine Warnung vor bestimmten Lebensmitteln. Auch wenn noch nicht ganz klar ist, woher der Errger genau kommt, so der deutsche Staatssekretär Dietrich Guth bei einem informellen Treffen der EU-Agrarminister in Ungarn.

“Einiges weist darauf hin, dass der Erreger aus Spanien kommt. Aber bis jetzt ist das nicht ganz sicher. Es könnte auch auf dem Transport passiert sein. Die Behörden versuchen nun, den wahren Ursprung zu finden. Noch ist das nicht ganz klar.”

Die EU-Kommission rechnet spätestens am Mittwoch mit Ergebnissen aus den unter EHEC-Verdacht stehenden Agrarbetrieben in Almeria und Malaga.