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Ein Jahr nach den Todesschüssen: Gaza-Solidaritätsflotte soll erneut in See stechen

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Ein Jahr nach den Todesschüssen: Gaza-Solidaritätsflotte soll erneut in See stechen

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Genau ein Jahr nach dem blutigen Ende der sogenannten Gaza-Solidaritätsflotte planen die Organisatoren der Fahrt eine Neuauflage der Hilfstour. Neun türkische Teilnehmer wurden vor einem Jahr an Bord der Mavi Marmara von israelischem Militär erschossen. Doch das hält die Pro-Palästina-Aktivisten nicht auf: Die Organisation IHH plant, diesmal mit einer noch größeren Flotte die israelische Blockade zum Palästinensergebiet zu durchbrechen. Huseyin Oruc von IHH sagte: “Wir haben jetzt 15 Schiffe, Vertreter aus 100 Ländern sind an Bord, insgesamt werden fast 1500 Leute dabeisein.” Nach dem damaligen Angriff hieß es aus Israel, an Bord seien Waffen und Terroristen gewesen, die Soldaten seien zudem angegriffen worden und hätten in Notwehr geschossen. Die Aktivisten bestreiten dies. Der Vorfall sorgte für eine diplomatische Eiszeit zwischen der Türkei und Israel. euronews-Korrespondent Bora Bayraktar berichtet von Bord der Mavi Marmara: “Vor einem Jahr wurden hier auf der Mavi Marmara neun Menschen bei der israelischen Attacke getötet. Tausende haben sich jetzt hier in Istanbul versammelt, um der Toten zu gedenken und an den Vorfall zu erinnern. Derweil wird das Schiff für die neue Fahrt vorbereitet.”