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"Fishfight" gegen das Zurückwerfen toter Fische ins Meer

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"Fishfight" gegen das Zurückwerfen toter Fische ins Meer

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40 Prozent der gefangenen Fische weltweit werden nach Angaben des WWF wieder über Bord geworfen – tot.

Gegen diese Praxis wurde in Brüssel nun eine neue Kampagne ins Leben gerufen: Fishfight.

Die EU-Kommissarin für Fischerei, Maria Damanaki, unterstützt den “Kampf der Fische”:

“Ich habe die Botschaft erhalten, aber alle müssen sich des Problems bewusst sein, das noch nicht gelöst ist. Die Fisch-Kampagne ist noch nicht vorbei. Wir müssen darauf beharren und es weiter und weiter versuchen.”

Der ehemalige Koch und Journalist Hugh Fearnley-Whittingstall, der die Kampagne leitet, freut sich über die prominente Untersützung.

“Wir sehen echte Zeichen des Bemühens von ganz oben. Maria Damanaki hat klar gesagt, dass das Ende des Wegwerfens toter Fische eine absolute Prioriät bei der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik ist. Sie steht natürlich nicht alleine da, sie leitet die Fischfangreform. Aber diese muss von allen EU-Ländern ratifiziert werden.”

Das Problem bei den heutigen Fangmethoden ist, dass die Fischer die verschiedenen Arten nicht mehr getrennt voneinander fischen können. Wenn ihr Fang nicht erlaubt ist oder kein Geld bringt, werden sie über Bord geworfen.