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"Die Gewalt in Libyen habe ich nicht mehr ausgehalten"

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"Die Gewalt in Libyen habe ich nicht mehr ausgehalten"

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In der libyschen Rebellenhochburg Bengasi hat eine schwere Explosion in der Nähe eines großen Hotels zwei Autos zerstört. Offenbar wurde niemand verletzt. Nach der Detonation stieg eine große Rauchwolke auf, die Ursache ist unklar.

Im vierten Monat der Kämpfe in Libyen hat die Nato ihren Militäreinsatz um weitere drei Monate bis Ende September verlängert. Die Angriffe gegen Ziele in Tripolis gingen weiter.

Er habe die Gewalt in Libyen nicht mehr ausgehalten, so der frühere Ölminister Schukri Ghanim. Er hat die Seiten gewechselt – er werde für einen “demokratischen Staat” in seiner Heimat kämpfen, sagte er in Rom.

Gewalt, offenbar von beiden Seiten – Ermittler des UNO-Menschenrechtsrats haben Anzeichen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei Regierungstruppen und bei Rebellen gefunden.

Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi bot bei einem Treffen mit dem südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma erneut eine Waffenruhe an, aber keinen Rücktritt.

Seit Anfang April sollwen allein im Großraum der Hauptstadt bis zu 10 000 Menschen getötet worden sein.

Inzwischen gibt es offensichtlich auch hier Proteste gegen Gaddafi.