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Ehec-Erreger breitet sich aus

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Ehec-Erreger breitet sich aus

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Die Suche nach dem Erreger der gefährlichen Ehec-Infektionen geht weiter. Nachdem spanische Gurken offenbar als Quelle ausscheiden, stehen die Forscher wieder ganz am Anfang. In Hamburg und Berlin hofft man, mit neuen Tests die Darmkeime schneller als bisher feststellen zu können. Zugleich stiegen die Erkrankungsfälle vor allem in Norddeutschland weiter an.

Verbraucher meiden vornehmlich spanisches Gemüse weiterhin. Die Regierung in Madrid bekräftigte, rechtliche Maßnahmen gegen Deutschland und die Hamburger Gesundheitsbehörde zu erwägen, und spanische Gemüsebauern befürchten große Verluste. “Ich hoffe, dass das Problem in 10 bis 15 Tagen gelöst wird”, meint Miguel Jimenez Aguijarte von der Bauernvereinigung Murcia, “dann könnten wir wenigstens 30 Prozent der Erträge retten. Sonst ist die ganze Aussaat verloren.”

Auch außerhalb Deutschlands breitet sich Ehec weiter aus. Betroffen sind Schweden, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich und nun auch Tschechien: Dort erkrankte eine amerikanische Touristin, die zuvor in Norddeutschland gewesen war.