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Sorgen vor Bürgerkrieg im Jemen

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Sorgen vor Bürgerkrieg im Jemen

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Ein kurzer Waffenstillstand im Jemen ist schon wieder beendet. Jetzt droht ein offener Bürgerkrieg.

In der Hauptstadt Sanaa lieferten sich Regierungstruppen schwere Gefechte mit den Kämpfern von Stammesführer Sadik al-Ahmar. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 30 Menschen getötet, beide Seiten haben anscheinend Opfer zu beklagen.

Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Salih hält indes weiter an seiner Macht fest.

Gefechte wurden auch aus dem Süden des Landes gemeldet. Islamisten haben die Hafenstadt Sindschibar eingenommen. Die Bevölkerung soll geflohen sein.

In Tais waren bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Anti-Salih-Demonstranten in den vergangenen Tagen Dutzende Zivilisten getötet worden.

Die Opposition beschuldigt Salih im ganzen Land Chaos stiften zu wollen.