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Syrische Opposition berät in der Türkei

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Syrische Opposition berät in der Türkei

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Rund 300 syrische Oppositionelle haben sich im türkischen Antalya zu einem dreitägigen Treffen versammelt. Dabei soll ein Fahrplan für eine friedliche Machtübergabe erstellt werden. Die Konferenz begann mit einer Schweigeminute für jene, die bei den Unruhen in Syrien getötet worden waren. Zudem soll ein Komitee für Verhandlungen mit der Internationalen Gemeinschaft gegründet werden. “Dieses Komitee wird die Aktionen unserer Anhänger in Syrien ergänzen”, erklärt Moulhem Droubi von der Muslimbruderschaft. “Wir werden sie logistisch und politisch unterstützen um sicherzustellen, dass all jene, die an den Veränderungen in Syrien teilhaben, die besten Möglichkeiten vorfinden und dass die Zukunft besser wird als das, was Baschar al-Assad anbieten kann.” Die meisten Teilnehmer sind Exiloppositionelle. Sie sangen die syrische Nationalhymne und riefen Sloganes wie “das Volk ist vereint”.

Anhänger des syrischen Präsidenten versuchten, in den Konferenzraum einzudringen und das Treffen zu stören. Sie konnten von Sicherheitskräften zurückgedrängt werden. Zuvor waren Assad-Unterstützer bereits am Flughafen auf eine Gruppe von Syrern losgegangen, die aus Saudi-Arabien angereist waren.