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Russisches Munitionsdepot in die Luft geflogen - zwei Tote

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Russisches Munitionsdepot in die Luft geflogen - zwei Tote

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Wegen der Explosion in einem Munitionsdepot der russischen Armee und dem dadurch ausgelösten Großbrand mussten rund 30 000 Menschen in dem Ort Ischewsk ihre Häuser verlassen. Zwei ältere Menschen kamen ums Leben, teilten die Behörden in der betroffenen Teilrepublik Udmurtien mit.

Russlands Vizeverteidigungsminister Dmitri Bulgakow beschwichtigte: “Sprengköpfe von Raketen sind nicht explodiert. Die werden in Lagern mit 60 Zentimeter dicken Betonwänden aufbewahrt.”

Rund 150 000 Tonnen Munition befanden sich auf dem Gelände in Ischewsk. Für die Feuerwehrleute ein besonders gefährlicher Einsatz. Der Feuerwehrmann Denis Balakirev sagte: “Es war unmöglich, da reinzugehen, bevor nicht alles explodiert war. Daher haben wir zunächst einen Roboter reingefahren. Als wir ankamen, brannte es hier lichterloh und die Explosionen waren sehr heftig.”

In der Nacht zum Freitag war die Munition detoniert. Feuer und Rauch waren kilometerweit zu sehen. In Russland kommt es wegen maroder Lager, alter Munition und schlampiger Wartung immer wieder zu derartigen Zwischenfällen.