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US-Arbeitslosigkeit im Mai leicht gestiegen

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US-Arbeitslosigkeit im Mai leicht gestiegen

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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA hat sich im Mai wieder etwas verdüstert. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen war mit 54.000 deutlich niedriger als erwartet und entsprach dem schwächsten Zuwachs seit September.

Wie das Arbeitsministerium in Washington weiter mitteilte, waren die Überflutungen und die Tornados im Mittleren Westen für die Verschlechterung nicht verantwortlich. Die Erwerbslosenquote stieg nach 8,8 Prozent im März und korrigierten neun Prozent im April auf 9,1 Prozent.

Die Schwäche auf dem Job-Sektor bestätigt die jüngste Eintrübung bei Verbraucherausgaben und Industrieproduktion. Analysten wollten indes nicht von einer negativen Trendumkehr sprechen. Es sei vielmehr eine “Konjunkturdelle” festzustellen, deren Dauer noch nicht abzusehen sei.

Volkswirte hegen die Hoffnung, dass die wirtschaftlichen Fundamentalwerte stark bleiben.

So könne mit einem neuerlichen Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte gerechnet werden.

Entscheidend für Industrie und Privatkosum dürfte sein, ob die Energiepreise ihre vorläufigen Höchststände erreicht haben und sich nun wieder nach unten normalisieren.