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Blutiger Freitag in Syrien

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Blutiger Freitag in Syrien

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In Syrien sind bei Protesten gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad wieder viele Menschen getötet und verletzt worden.

Verschiedene Quellen berichten von landesweit mehr als 60 Toten.

Nach den Freitagsgebeten waren in vielen Städten wieder Zehntausende losgezogen. Wieder forderten sie den Rücktritt des Präsidenten.

Proteste gab es auch im Nordosten des Landes, in Hama, Damasakus sowie in Hama. Allein hier sollen 100 000 Demonstranten gegen den Staatschef aufmarschiert sein, berichten Aktivisten. Sicherheitskräfte erschossen in Hama laut Medienberichten mindestens 34 Menschen.

Viele Demonstranten machten ihrer Wut über den Tod eines 13-jährigen Jungen Luft. Er soll von syrischen Sicherheitskräften misshandelt und getötet worden sein.

Unterdessen forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine schnelle Aufklärung aller Fälle getöteter Demonstranten. Er sagte, seit Beginn der Proteste Mitte März seien mehr als 1000 Demonstranten ums Leben gekommen.