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Im Jemen wächst die Angst vor einem Bürgerkrieg

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Im Jemen wächst die Angst vor einem Bürgerkrieg

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Im Jemen gehen die Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Ali Abdullah Saleh auch heute weiter.

In Taiz strömten wieder Tausende auf dem zentralen Platz der Freiheit zu Anti-Regierungsprotesten zusammen. Und das, obwohl Saleh-treue Soldaten hier immer wieder auf die Menschen schießen.

Vielerorts steigt die Angst vor einem Bürgerkrieg. Laut Medienberichten verlassen viele Menschen die Hauptstadt Sanaa.

Die Lage hatte sich gestern weiter zugespitzt, als Saleh bei einem Granatenangriff auf seinen Palast in Sanaa verletzt wurde. Das Saleh-Lager macht einen verfeindeten Clan dafür verantwortlich, mit dem sich die Regierungstruppen seit Tagen Gefechte liefern.

Saleh wurde seit dem Angriff nicht mehr gesehen, er soll sich in Saudi Arabien medizinische behandeln lassen. Das berichten arabische Medien.

Beobachter berichten, auch heute habe es wieder Schusswechsel zwischen Saleh-Leuten und den mutmaßlichen Angreifern von gestern gegeben. Bei dem Angriff kamen nach Regierungs-Angaben sieben Menschen ums Leben.