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Letzter Schlagabtausch vor Präsidentenwahl in Peru

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Letzter Schlagabtausch vor Präsidentenwahl in Peru

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Kurz vor der Präsidentenstichwahl in Peru macht sich Unsicherheit in den Finanzmärkten breit. Denn als Favorit gilt der linksgerichtete Kandidat Ollanta Humala vor seiner Konkurrentin Keiko Fujimori, Tochter des ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori. Humala: “Wir können nicht zu einer korrupten Diktatur zurückkehren.

Laut internationalen Statistiken war Alberto Fujimori der siebt-korrupteste Präsident dieses Planeten. Er veruntreute 600 Millionen Dollar.” Gegenkandidatin Fujimori versprach indes die Politik des freien Marktes, wie ihr Vater Alberto sie begonnen habe, fortzuführen. Perus Wirtschaft wächst mittlerweile nahezu so rasant wie die Chinas.

Eine Wahl Humalas würde dies laut Fujumori gefährden: “Ollanta Humala hat keine klaren Konzepte und das sorgt für Misstrauen in unserem Land. Das ist ein großes Problem für unsere Wirtschaft,” sagte Sie bei einer Wahlkampfveranstaltung.

Kritiker befürchten, die 36jährige Tochter des Autokraten Fujimori könnte dieselben Fehler machen wie ihr Vater. Und der sitzt wegen verbrechen gegen die Menschllichkeit und Korruption eine langjährige Haftstrafe ab.

Der ehemalige Militärkommandant Humala versucht indes die Finanzmärkte zu beruhigen, er habe seine radikale Vergangenheit hinter sich gelassen.