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Problemwahl in Mazedonien

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Problemwahl in Mazedonien

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In Mazedonien wählen die Menschen heute ein neues Parlament. Rund 1,8 Millionen Bürger sind stimmberechtigt. Die Wahlen wurden vorgezogen, weil die Opposition das Parlament seit Januar boykottierte. Der konservative Regierungschef Nikola Gruevski schrieb vorzeitige Wahlen aus.

Umfragen sagen Gruevski und seinen albanischen Koalitionspartnern einen klaren Sieg gegenüber voraus. Die Sozialdemokraten bleiben demnach in der Opposition.

Regierungskritiker halten Gruevski und Partner für korrupt, außerdem soll er die Wahlen manipuliert haben. Gruevski spricht von übler Nachrede. Mazedonien ist eines der ärmsten Länder Europas. Langfristig will es der EU beitreten.