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Mindestens 14 Tote nach Sturm auf die Golanhöhen

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Mindestens 14 Tote nach Sturm auf die Golanhöhen

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Beim Sturm auf die von Israel besetzten Golanhöhen sind syrischen Medienberichten zufolge mindestens 14 Palästinenser getötet und mehr als zweihundert verletzt worden.
 
Hunderte Demonstranten hatten sich mit palästinensischen und syrischen Flaggen am Naksa-Tag, dem Jahrestag des Beginns des Sechstagekrieges, an den Golanhöhen versammelt und versucht, die Grenze zu stürmen. 
Die israelische Armee schoss daraufhin. Mehrere Demonstranten sollen dem israelischen Radio zufolge durch eine Minenexplosion ums Leben gekommen sein.   
 
“Naksa” bedeutet Niederlage und erinnert an die Eroberung der Golanhöhen, des Gaza-Streifens, des Westjordanlandes, Ost-Jerusalems und der Sinai-Halbinsel durch Israel beim Sechstagekrieg 1967.
 
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach bei der wöchentlichen Kabinettssitzung, die auf den Jahrestag fiel, von “Extremisten“ und bekräftigte, Israel werde keine Grenzübertritte zulassen. Seit Tagen waren die Sicherheitskräfte in den Grenzgebieten und in Jerusalem verstärkt worden. Auch im Westjordanland gab es an diesem Sonntag Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten.