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Hoffnung auf Entschädigung aus Brüssel für EHEC-geschädigte Landwirte

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Hoffnung auf Entschädigung aus Brüssel für EHEC-geschädigte Landwirte

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Europas Gemüsebauern können nach den Umsatzeinbrüchen wegen des Darmkeims EHEC auf Entschädigung aus Brüssel hoffen. Die EU-Kommission arbeitet an einem Vorschlag für kurzfristige Ausgleichszahlungen. Eine Entscheidung wird bereits an diesem Dienstag beim Treffen der EU-Landwirtschaftsminister erwartet. “Hersteller, die Mitglieder von Produktionsgemeinschaften sind, haben das Recht, auf EU-Zahlungen für die Früchte und das Gemüse, die nicht auf den Markt kommen konnten”, so ein Sprecher der Kommission in Brüssel. Eine andere Möglichkeit seien Staatshilfen. Die Obergrenze dafür seien 7 500 Euro pro Betrieb im Verlauf von drei Jahren.”

Die EU-Gesundheitsminister besprachen an diesem Montag in Luxemburg die jüngsten Entwicklungen rund um die EHEC-Welle. Bei dem Treffen sollte es ursprünglich um andere Themen gehen. “Spanien wird für die wirtschaftlichen Schäden Entschädigungen verlangen”, betonte die spanische Gesundheitsministerin Leire Pajin Iraola. “Auch fordern wir die EU-Kommission auf, das Warnsystem zu verbessern”, fügte sie hinzu. Spanische Bauernverbände hatten die Verluste für Landwirte auf rund 200 Millionen Euro pro Woche beziffert. Doch auch die Verluste der deutschen und der niederländischen Produzenten sind hoch.