Eilmeldung

Eilmeldung

Linksnationalist gewinnt Präsidentenamt in Peru

Sie lesen gerade:

Linksnationalist gewinnt Präsidentenamt in Peru

Schriftgrösse Aa Aa

Der Linksnationalist Ollanta Humala hat sich zum Sieger der Präsidentschaftswahlen in Peru erklärt.

Erste inoffizielle Hochrechnungen sahen ihn bei rund 52 Prozent der Stimmen. Vor Journalisten sagte der 48-jährige in der peruanischen Hauptstadt Lima:“Alles weist darauf hin, dass wir die Wahl gewonnen haben. Am 28. Juli werde ich das Amt als Präsident aller Peruaner antreten und eine Regierung bilden, die sich zur Aufgabe machen wird, unser wirtschaftliches Wachstum zu stärken.

Denn nur mit einer wachsenden Wirtschaft werden wir auch im sozialen Bereich den Fortschritt erzielen, den die Peruanerinnen und Peruaner erwarten.”

Die offizielle Auszählung der Stimmen durch die nationale Wahlkommission bestätigte den Sieg Humalas. Stimmen aus der Bevölkerung:

“Nun das bedeutet Wechsel. Und den wollen wir für Peru.” Ein Anderer:“Mit Ollanta Humala wird sich einiges im Land ändern.”

Den Hochrechnungen zufolge liegt Humala rund vier Prozentpunkte vor seiner Widersacherin, der

konservativen Kandidatin Keiko Fujimori. Sie versprach aber bereits, eine eventuelle Niederlage anzuerkennen, wollte jedoch die offiziellen Zahlen abwarten.

Ihre Anhänger reagierten mit Enttäuschung auf das Wahlergebnis.