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Strauss-Kahn bekennt sich "nicht schuldig"

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Strauss-Kahn bekennt sich "nicht schuldig"

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Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat sich bei seiner Anhörung in New York in allen Anklagepunkten nicht schuldig bekannt. Bei dem nur wenige Minuten dauernden Termin im Criminal Courts Building beteuerte er, das Zimmermädchen im Sofitel nicht zum Oralsex gezwungen zu haben.
 
Die Anklageschrift umfasst sieben Punkte, unter anderem versuchte Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Freiheitsberaubung. Sollte Strauss-Kahn tatsächlich in allen Punkten schuldig gesprochen werden, würden ihm bis zu 74 Jahre Haft drohen.
 
Nun folgt eine Vorbereitungsphase für Verteidigung und Staatsanwaltschaft, zudem müssen die Geschworenen ausgewählt werden. Der nächste Anhörungstermin wurde auf den 18. Juli festgesetzt. Der Prozess selbst wird voraussichtlich noch vor Jahresende beginnen.