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Sturm auf die Golanhöhen: Israel richtet schwere Vorwürfe an Syrien

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Sturm auf die Golanhöhen: Israel richtet schwere Vorwürfe an Syrien

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Nach den schweren Auseinandersetzung an der syrisch-israelischen Grenze auf den Golanhöhen ist das israelische Militär weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft. Ein Armeesprecher sagte, die Soldaten seien angewiesen, niemanden die Grenze passieren zu lassen. Israel beschuldigt Syrien, die blutigen Ausschreitungen zu instrumentalisieren. “All das könnte nicht ohne die Duldung der syrischen Regierung geschehen”, so ein Regierungssprecher. “Offenbar hat man dort beschlossen, die Spannungen an der Grenze anzuheizen, um die Aufmerksamkeit von den Problemen im eigenen Land abzulenken.”

Am Sonntag hatten sich Hunderte pro-palästinensische Demonstranten an der Grenze zu den von Israel besetzten Golanhöhen versammelt und später versucht, die Grenzbefestigung zu stürmen. Israelische Soldaten hatten über die Grenzlinie hinweg das Feuer auf die Menge eröffnet, mehr als 20 Menschen wurden getötet und rund 350 weitere verletzt. In der Region kursieren Gerüchte, wonach die syrische Regierung Demonstranten für die Teilnahme an dem Grenzsturm bezahlt habe.