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Zimmermädchen fordern Gerechtigkeit für mutmaßliches DSK-Opfer

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Zimmermädchen fordern Gerechtigkeit für mutmaßliches DSK-Opfer

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Die Solidarität mit dem Zimmermädchen, das der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn angegriffen haben soll, ist groß in New York: Vor dem Gerichtsgebäude hatten sich rund 100 Frauen versammelt, die alle als Zimmermädchen arbeiten und Gerechtigkeit für ihre Berufskollegin forderten. “Shame on you!” riefen sie, als der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds an ihnen vorbeikam. “Wir sind hier, um die Angestellten des Sofitel zu unterstützen”, erköärt eine von ihnen. “Viele Dinge passieren hinter verschlossenen Türen. Wenn man die Tür schließt, können einen alle möglichen Dinge zustoßen.” Und eine andere fasst sich kurz: “Wir sind hier, um Respekt einzufordern, das verlangen wir!”

Wo sich das Zimmermädchen aus Guinea derzeit befindet, ist unbekannt. Um sie zu schützen, wurde sie mit ihrer Tochter an einem geheimen Ort untergebracht. Sie wird aber laut ihrem Anwalt im Prozess selbst aussagen.