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Das Schicksal der Tiere von Fukushima

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Das Schicksal der Tiere von Fukushima

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In der Sperrzone von Fukushima leben immer noch Tiere, die auf Rettung warten.

Diesen Aufnahmen einer Überwachungskamera an dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk zeigen Hunde, die auf der Anlage herumstreunen.

Dort sind seit der Katastrophe vom März nur noch Spezialeinsatzkräfte zugelassen.

80.000 Einwohner der Region mussten das Gebiet in einem Radius von 20 Kilometern um die Anlage verlassen. Es wird vermutet, dass tausende Haustiere von ihren Besitzern zurückgelassen wurden.

Der Direktor der Betreiberfirma Tepco sagte: “Unsere Anstrengungen gelten zur Zeit der Wiederaufnahme des Betriebes der Anlage. Es stimmt, dass sich dort auch Tiere aufhalten. Wir haben aber einfach nicht die nötigen Mittel, um uns dieser anzunehmen, und um diese zu retten.”

Das Schicksal der Tiere ist keine Priorität bei den Treffen des Tepco-Krisenstabes.

Tierrechtsaktivisten rufen im Internet dazu auf, die Tiere zu füttern und aus der Gefahrenzone zu bringen, in der diese radioaktivem Staub ausgesetzt sind.