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EHEC-Erreger fieberhaft gesucht

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EHEC-Erreger fieberhaft gesucht

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In Deutschland geht die Suche nach dem EHEC-Erreger weiter. Der Verdacht, dass Sprossengemüse eines niedersächsischen Biohofes die Quelle für die Ausbreitung des lebensgefährlichen Darmbakteriums ist, hat sich zunächst nicht bestätigt. Erste Laboruntersuchungen von Sprossen des betroffenen Hofes fielen negativ aus.

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wies Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung zurück. Es gebe kein Kompetenzgerangel, sagte Aigner in einer Talk-Show, die Behörden arbeiteten rund um die Uhr. Derzeit sind bundesweit mehr als 2700 EHEC-Fälle und Verdachtsfälle registriert.

Die Behörden warnen weiter vor dem Verzehr von rohen Tomaten, Salatgurken und Blattsalaten – vor allem in Norddeutschland, wo die Zahl der Erkrankungen besonders hoch ist. Angesichts der dramatischen Umsatzverluste der Gemüsebauern beraten die EU-Agrarminister heute auf einem Krisentreffen über mögliche Hilfen für Bauern.