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EHEC-Verluste: Agrarminister machen Druck auf EU-Kommissar

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EHEC-Verluste: Agrarminister machen Druck auf EU-Kommissar

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Die Europäische Union will Landwirte für ihre Verluste aus der EHEC-Krise entschädigen.

Schon vor einem Sondertreffen der EU-Agrarminister in Luxemburg hatte EU-Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloș vorschlagen, 150 Millionen Euro dafür vorzusehen.

Das letzte Wort war das nicht.

Rosa Aguilar Rivero, spanische Agrar-Ministerin:

“Mit großer Mehrheit hat sich der Rat in Richtung der spanischen Position bewegt. Wir wollen, dass der zuständige Kommissar den Vorschlag, Schäden mit 150 Millionen Euro auszugleichen und zwar maximal zu 30 Prozent – wesentlich aufbessert. Dazu hat sich der Kommissar selbst verpflichtet, und zwar öffentlich.”

Cioloș warb um Verständnis und warnte vor überzogenenen Forderungen. Allein spanische Gurkenproduzenten hatten ihre Einbußen innerhalöb einer Wochen mit 200 Millionen Euro beziffert.

Dacian Cioloș EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung:

“Man muss verstehen, dass die Kommission eine schnelle Entscheidung treffen und die Sache nicht verschleppen wollte. Also haben wir versucht, für unseren Vorschlag die Daten auszuwerten, die wir bis vorgestern zur Verfügung hatten.

Wir hatten heute eine Diskussion, ich habe noch heute nachmittag neue Informationen über die Situation auf den Märkten bekommen. Auf der Grundlage der Beratungen heute werden wir das Angebot verbessern – im Rahmen des Budgets, das zur Verfügung steht.”

Gülsüm Alan, euronews:

“Um mehr Geld freigeben zu können, ist die Zustimmung der 27 Mitgliedstaaten nötig. Deshalb wird die kommende Woche entscheidend für die Europäische Kommission.”