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Jobs stellt "iCloud"-Strategie vor

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Jobs stellt "iCloud"-Strategie vor

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Nach dem Erfolgslauf der vergangenen Jahre hat Apple nun seine Vision für die Computerwelt der Zukunft präsentiert. Im Mittelpunkt steht die Internet-Wolke, die sogenannte “iCloud”, als zentrales Datenlager. Außerdem tritt ein stark aufgerüstetes iOS-Betriebssystem gegen Rivalen wie das Google-System Android an, und die Mac-Computer sollen noch einfacher zu bedienen sein.

Vorstandschef Steve Jobs trat erstmals nach Monaten wieder öffentlich auf. Er betonte, dass es Apple mit der neuen Strategie ernst sei. Die Zeit, in der Personal Computer im Mittelpunkt gestanden hätten, sei vorbei. Doch an der Auslagerung auch persönlicher Daten ins Internet gibt es auch Kritik:

“Es gab eine Menge Fragen über Sicherheit”, sagt die Journalistin Maggie Reardon. Die Leute seien ein wenig nervös, weil alle Daten die ganze Zeit in dieser Wolke gespeichert seien. Ob man das abschalten könne? Ob dann irgendwann alle Fotos gestohlen würden. Der künftig kostenlose Online-Dienst, der das alte MobileMe ablöst, soll jetzt auch zum Speichern von Dokumenten aller Art dienen. “iCloud” speichert auch Musik, die bislang auf der Festplatte des Kunden lag.