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Russland schickt Vermittler nach Libyen

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Russland schickt Vermittler nach Libyen

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Die libysche Hauptstadt Tripolis ist von vier Explosionen erschüttert worden. Nach offiziellen Quellen wurden Einrichtungen der Revolutionsgarde getroffen,. laut Anwohnern auch das Viertel, in dem Machthaber Muammar al-Gaddafi seinen Wohnsitz hat.  
 
Nach Nato-Angaben wurde eine Kommandozentrale des Geheimdienstes zerstört.
 
Das Militärbündnis dementierte Berichte, Kampfflieger hätten das staatliche Radio Libyens bombardiert.
 
Über mögliche Opfer wurde zunächst nichts bekannt.
 
 
Eine militärische Entscheidung des Konflikts zwischen Gaddafi-treuen und Aufständischen ist im vierten Monat der Kämpfe nicht in Sicht – die Rebellen kontrollieren viele Gebiete in Ostlibyen.
 
Die Nato setzt seit Anfang der Woche auch Kampfhubschrauber ein und stellt sich ein auf weitere drei Monate der Luftangriffe gegen vom Gaddafi-Regime kontrollierte Militäranlagen und Städte.
 
Von den Staaten des Bündnisses forderte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen mehr militärischen Einsatz. Deutschland nimmt daran nicht teil.
 
 
Nach Einschätzung Russlands geht der Nato-Einsatz über den Rahmen der UN-Resolution zum Schutz der Zivilbevölkerung hinaus. Sondergesandter Michail Margelow ist in der Oppositionshochburg Bengasi eingetroffen, um zwischen den libyschen Kontrahenden zu vermitteln.
 
Menschenrechtsorganisationen sprechen von tausenden Todesopfern in Libyen.