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Siedlers Rache: Brandstiftung in Moschee im Westjordanland

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Siedlers Rache: Brandstiftung in Moschee im Westjordanland

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Israelische Siedler haben einen Brandanschlag auf eine Moschee im Westjordanland verübt. Sie zündeten den Behörden zufolge Autoreifen in dem Gebetshaus an und verbrannten die meisten Gebetsteppiche. Seit Jahren rächen sich extremistische Siedler mit Anschlägen auf palästinensisches Eigentum, wenn Israel gegen illegale Siedlungen vorgeht.

“Der Preis für Alei Ajin” hinterließen die Brandstifter als Graffiti-Botschaft auf die Moscheemauer: Bei der Räumung dieser illegalen Siedlung hatte es jüngst Auschreitungen gegeben. Die israelische Regierung verurteilte die Tat und versprach, die Schuldigen zu verfolgen. Die Palästinenserbehörde kritisierte hingegen, Israel verschließe die Augen vor den Gewaltakten der Siedler. Die Täter seien nie ermittelt oder strafrechtlich zur Verantwortung gezogen worden.

Der UN-Sonderbeauftragte für den Nahen Osten, Robert Serry, rügte, Israel sei als Besatzungsmacht für den Schutz der Menschenrechte der Palästinenser und ihres Eigentums verantwortlich.