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NATO berät Libyen-Strategie

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NATO berät Libyen-Strategie

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Die Nato ist entschlossen, ihre Angriffe auf Ziele in Libyen bis auf Weiteres fortzusetzen. Das erklärten die Nato-Verteidigungsminister bei einem Treffen in Brüssel.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte gefordert, mehr Bündnismitglieder als bisher sollten sich an dem Einsatz beteiligen. Darauf geht die Erklärung nicht genauer ein.

Bisher engagiert sich nur die Hälfte der 28 Nato-Staaten bei dem Einsatz. Von diesen 14 machen wiederum nur 9 aktiv mit bei den Kampfeinsätzen zum Schutz der libyschen Zivilbevölkerung.

Anders Fogh Rasmussen, NATO-Generalsekretär:

“Alle Minister waren sich einig: Wir halten den Druck aufrecht, solange es nötig ist, um diese Krise bald zum Abschluss zu bringen.”

Deutschland werde sich auch weiterhin nicht an dem Militäreinsatz beteiligen, sagte Christian Schmidt, Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Bei den bisher schwersten Luftangriffen auf Ziele in Tripolis seien in der Nacht fünf Kommandozentralen getroffen worden, von denen aus Machthaber Muammar al-Gaddafi Angriffe seiner Truppen von auf Zivilisten gelenkt habe, so das Bündnis. Man habe auch ein Fahrzeugdepot, zwei Luftabwehrgeschütze und eine Radaranlage zerstört.

Seit Ende März flogen NATO-Flugzeuge fast 4000 Bombeneinsätze. So soll die Zivilbevölkerung vor den Gaddafis Truppen geschützt werden.