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Vulkanasche legt Buenos Aires' Flughäfen lahm

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Vulkanasche legt Buenos Aires' Flughäfen lahm

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Die Vulkanaschewolke aus Chile hat den Flugbetrieb in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires empfindlich gestört. Alle größeren Fluggesellschaften sagten ihre In- und Auslandsflüge an den beiden großen Flughäfen der Stadt ab. Am Abend wurde der Betrieb wieder aufgenommen, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte.

Seit Samstag schleudert der Vulkan Puyehue in den südchilenischen Anden Asche in die Luft. Westwind wehte diese vor allem nach Argentinien. Über Buenos Aires war davon zwar nicht zu sehen, doch fürchtete man in den höheren Luftschichten ein Risiko für die Triebwerke.

Ganz anders das Bild im Süden: In Villa La Angostura und dem nahe gelegenen Wintersportort Bariloche unweit von der chilenischen Grenze schippt man derzeit Asche statt Schnee. Die Flughäfen in der Gegend wurden geschlossen.

Für die Tourismusbranche sind damit Einbußen zu befürchten. In Chile wurden rund 4000 Menschen in der Region in Sicherheit gebracht.