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"Auf Wunsch sollten US-Truppen im Irak bleiben können"

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"Auf Wunsch sollten US-Truppen im Irak bleiben können"

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Tausend Al-Kaida-Aktivisten gebe es noch im Irak – so Erkenntnisse des degnierten amerikanischen Verteidigungsministers Leon Panetta. Wenn die irakische Regierung es wünsche, sollten deshalb US-Truppen im Land bleiben können, auch über das Jahresende 2011 hinaus.

Vor dem Armeeausschuss des US-Senats sagte Panetta:

“Ich muss Ihnen mitteilen – es gibt immer noch rund tausend Al-Kaida-Leute im Irak. Auch die Lage insgesamt ist nach wie vor instabil. Ich finde, wir sollten tun, was immer nötig ist, um den dort erzielten Fortschritt zu schützen.”

Auch in Afghanistan seien die Sicherheitsgewinne “schwach und umkehrbar”.

Panetta, bisher Chef des Geheimdienstes CIA, soll im Sommer Robert Gates ablösen, der in den Ruhestand geht.

Die letzten US-Kampftruppen hatten den Irak im August 2010 verlassen. Die verbliebenen rund 56.000 US-Soldaten sollten unter anderem zur Ausbildung der irakischen Armee eingesetzt werden und bis Ende 2011 gehen.