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Ostafrikanischer Al-Kaida-Chef getötet

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Ostafrikanischer Al-Kaida-Chef getötet

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Der ostafrikanische Chef der Terrorgruppe Al-Kaida ist nach somalischen Polizeiangaben tot. Auch die USA bestätigen inzwischen seine Tötung.

Fasul Abdullah Mohammed wurde demnach bei einer Schießerei in der Hauptstadt Mogadischu getötet, an einer Kontrollstelle der somalischen Polizei.

Mohammed soll 1998 verantwortlich gewesen sein für die schweren Anschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania. Damals wurden weit über zweihundert Menschen getötet.

Auch der Sprengstoffanschlag auf ein israelisches Hotel an der kenianischen Küste 2002 wird ihm angelastet. Damals wurden dreizehn Menschen getötet.

Seit Jahren war er weltweit gesucht worden. Die USA hatten für Hinweise eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

Der auf den Komoren geborene Mohammed, der auch kenianischer Staatsbürger ist, wurde nach dem Tod von Osama bin Laden als ein möglicher Nachfolger gehandelt.

In der Vergangenheit war wiederholt irrtümlich über seinen Tod berichtet worden. 2008 entkam er nur knapp einer Festnahme in Kenia, als er sich dort zu einer medizinischen Behandlung aufhielt.