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Schwulen- und Lesbenumzüge in mehreren Städten Europas

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Schwulen- und Lesbenumzüge in mehreren Städten Europas

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Ein Umzug von Schwulen und Lesben ist im kroatischen Split nach Krawallen abgebrochen worden. Nur wenige hundert Menschen nahmen an der Parade teil; sie wurden von einer übergroßen Mehrheit beschimpft und angegriffen. Dabei flogen Steine ebenso wie Eier oder Flaschen. Einige hundert Angreifer wurden festgenommen.

Friedlich verlief ein ähnlicher Umzug in Polens Hauptstadt Warschau. Über dreitausend Menschen demonstrierten hier für mehr Rechte für Schwule und Lesben. Allerdings war auch hier Polizeischutz nötig: Die Demonstranten waren beschimpft und mit Knallkörpern beworfen worden. Die Polizei trennte dann aber beide Gruppen.

Einige hunderttausend Schwule und Lesben aus ganz Europa kamen an diesem Tag nach Rom: Hier fand die Abschluss-Parade der so genannten Europride statt, die in den letzten Tagen in Italien unterwegs war.

Man habe hier symbolische Hochzeiten abgehalten, sagt Fabrizio Marrazzo, Sprecher eines Schwulenverbands: Und so bald wie möglich wolle man in Italien das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehe erlangen.

Am Abend trat dann noch eine prominente Unterstützerin auf: Eigens dazu nach Rom gekommen war Popstar Lady Gaga.