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Salih kränker als öffentlich zugegeben?

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Salih kränker als öffentlich zugegeben?

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Die Proteste gegen Jemens Präsidenten Ali Abdullah Salih halten an: An diesem Samstag haben Regimegegner erneut in der Hauptstadt Sanaa gegen seine Rückkehr demonstriert. Seine Anhänger gingen tags zuvor aber auch zu Tausenden auf die Straße. Um seinen Zustand nach dem Anschlag vor einer Woche ranken sich Spekulationen, Salih war seitdem nicht mehr öffentlich zu sehen.

Ob und wann er zurückkehrt, bleibt ungewiss – über schlimmere Verbrennungen als öffentlich eingeräumt und Lungenprobleme wird spekuliert.

Während die Waffenruhe in Sanaa hielt, gab es im Süden bei Kämpfen zwischen Armee und mutmaßlichen Al-Kaida-Mitgliedern um die Stadt Sindschibar wie schon in den vergangenen Tagen Tote – von rund dreißig Todesopfern auf beiden Seiten wurde berichtet. Die Armee versucht, die Stadt aus der Gewalt militanter Islamisten zu befreien, die dort im Mai die Kontrolle übernahmen.