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Auf den Tag genau vor 45 Jahren: Das Ende des Index des Vatikan

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Auf den Tag genau vor 45 Jahren: Das Ende des Index des Vatikan

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Am 14. Juni 1966 schafft Papst Paul VI das Verzeichnis verbotener Bücher der katholischen Kirche ab. Der sogenannte Index Romanus oder Index Librorum Prohibitorum verbot es Katholiken unter Androhung der Exkommunikation, diese Bücher zu lesen. 1559 hatte Papst Paul IV den Römischen Index eingeführt, seine letzte Fassung stammt aus dem Jahr 1948. Der Index war auch ein Mittel der Inquisition. Die Zensur betraf nicht nur sogenannte häretische Schriften, die als gotteslästernd betrachtet wurden. Auch wissenschaftliche Werke wie Galieo Galileis “Dialog über die zwei wichtigsten Weltsysteme”) oder Bücher von Johannes Kepler standen auf der Liste – sowie die Liebesgeschichten von Honoré de Balzac oder Bücher von Victor Hugo, Voltaire und Stendhal.

Auch an einem 14. Juni: der US-Kongress führt die “US-Flagge Stars and Stripes” ein (1777); Frauenwahlrecht in Norwegen (1907); Argentinien erklärt sich im Falkland Krieg gegen GB geschlagen (1982).

Am 14. Juni geboren: Che Guevara (1928), Donald Trump (1946), Boy George (1961), Steffi Graf (1969).