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Christine Lagarde an IWF-Spitze immer wahrscheinlicher

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Christine Lagarde an IWF-Spitze immer wahrscheinlicher

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Im Rennen um die künftige Führung des Internationalen Währungsfonds hat Christine Lagarde ihre Favoritenposition ausgebaut. Am Wochenende erklärten Indonesien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Unterstützung für die französische Finanzministerin.

Zuspruch kam auch aus Ägypten, wo Lagarde für ihre Kandidatur geworben hatte. In Kairo ging sie auf den Vorwurf ein, im IWF seien Schwellenländer unterrepräsentiert. Sie sprach sich generell für eine größere Mitsprache von aufstrebenden Märkten aus, bis hin zur personellen Besetzung in der IWF-Zentrale in Washington. Derartige Maßnahmen stärkten auch die Legitimität des IWF.

Einziger Bewerber aus einem Schwellenland ist der mexikanische Notenbankchef Agustin Carstens. Er konnte bislang aber keine Sympathiewelle entfachen.

Überraschend hatte am Samstag auch sein israelischer Kollege Stanley Fisher seine Kandidatur angemeldet. Ein Problem ist allerdings sein Alter.

Fisher ist 67 Jahre alt. Laut IWF-Statuten dürfen Kandidaten für das Amt des IWF-Chefs aber nicht älter als 65 sein.