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Hong Kong Airlines kauft A380 - Pro-Airbus-Petition im Pariser Parlament

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Hong Kong Airlines kauft A380 - Pro-Airbus-Petition im Pariser Parlament

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Die Fluggesellschaft Hong Kong Airlines hat den Kauf von mehreren Maschinen des Airbus A380 angekündigt. Nächste Woche auf dem Salon in Le Bourget bei Paris soll die genaue Orderzahl mitgeteilt werden, hieß es.

Ansonsten tut Hong Kong Airlines das, was bislang auch bei Air France-KLM gängige Praxis war: nämlich Flugzeuge von Airbus UND Boeing zu kaufen. Doch in der Pariser Nationalversammlung regt sich dagegen Widerstand. Etwa 100 Abgeordnete aller Parteien fordern Air France-KLM in einer Petition auf, künfitg nur noch Maschinen des europäischen Branchenriesen Airbus anzuschaffen.

Der franko-niederländische Luftfahrtkonzern plant die Bestellung von rund 100 Flugzeugen mittlerer Größe und verhandelt derzeit mit beiden Anbietern.

Zur Debatte stehen der A350 und die Boeing 787.

Die Unterzeichner der Pariser Petition machen geltend, aus wirtschaftlichem Patriotismus zu handeln. Wenn die Amerikaner amerikanisch kauften, müssten es die Europäer ihnen nachtun.