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Aschewolke führt zu Flugausfällen in Südamerika und Ozeanien

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Aschewolke führt zu Flugausfällen in Südamerika und Ozeanien

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Chilenische Vulkanasche lähmt weiterhin den Flugverkehr in Teilen Südamerikas.

Seit rund 10 Tagen stößt die Vulkan-Kette Caulle, die 1.600 Kilometer südlich von Buenos Aires in den chilenischen Anden liegt, riesige Aschemengen bis in eine Höhe von zehn Kilometern.

Auch am Sonntag wurden aus Sicherheitsgründen wieder Flughäfen in Argentinien und Uruguay geschlossen.

Im Süden Argentiniens wurden Schulen geschlossen. Selbst UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon, der in der Region unterwegs ist, musste mit dem Bus fahren.

Betroffen ist jedoch auch das weit entfernte Australien. Dort saßen am Dienstag zehntausende Menschen auf Flughäfen fest.

“Jedes Mal, wenn wir nach Europa fliegen, buchen wir schon im voraus Hotels. Wir geben viel Geld aus und dann fällt auf einmal immer alles ins Wasser”, schimpfte eine Frau.

“Das ist eine Katastrophe”, so ein anderer, “aber was sollen wir machen? Wir können nur abwarten und Tee trinken.”

Und manche wundern sich: “Die einen fliegen, die einen nicht, schon komisch! Klar, Sicherheit ist ein triftiger Grund aber manchmal fragt man sich, was da hinter den Kulissen abläuft.”

Gestrichen wurden neben internationalen Verbindungen vor allem Flüge von und nach Neuseeland.

Auch dort müssen sich Fluggäste bis auf weiteres in Geduld üben.