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Die Trends der Biennale: Video und Installationen

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Die Trends der Biennale: Video und Installationen

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Kunst in all ihren Ausdrucksformen erforscht die Internationale Kunstbiennale in Venedig, nah dran am Puls der Zeit. Video- und Installationskunst beherrschen auch in diesem Jahr das Bild. Politisch brisant zeigt sich der ägyptische Pavillon. Er ist einem Künstler gewidmet, der während der Proteste auf dem Tahrir-Platz in Kairo Ende Januar 2011 ermordet wurde: Ahmed Basiony.

Videoprojektionen des Moskauer Schrisftstellers und Künstlers Andrej Monastyrskij zeigt der russische Pavillon. Er gilt als eine der Leitfiguren der alternativen Kunst in Russland seit den 60er Jahren.

Im brasiliansichen Länderpavillon lädt Kunstveteran Artur Barrio lädt zur Interaktion, auf radikale, aufs Wesentliche reduzierte Weise.

China gib es auf der Biennale gleich zweimal: Inoffiziell zeigt eine Sonderausstellung Werke oppositioneller chinesischer Künstler. Im offiziellen Länder-Pavillon herrscht linientreue Kunst: Keramikvasen zum Mitnehmen.