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Rote Zahlen bei Royal Mail bedrohen Privatisierung

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Rote Zahlen bei Royal Mail bedrohen Privatisierung

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Die Bemühungen der britischen Koalitionsregierung, die staatliche Royal Mail zu privatisieren, haben einen Dämpfer bekommen. Das Unternehmen rutschte im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in die roten Zahlen. Nach einem Gewinn von 22 Millionen Euro im Vorjahr bilanzierte die Royal Mail jetzt einen Verlust von knapp 140 Millionen Euro – ein Rückgang von 80 Prozent.

Das Unternehmen liefert mehr als 60 Millionen Briefe und Päckchen pro Tag aus und macht dabei einen Verlust von 2,3 Millionen Euro pro Woche.

Zwar ist das Privatisierungsgesetz auf den Weg gebracht, doch die nötige Zustimmung der EU-Kommission wird nicht vor März 2012 erwartet. Das Problem Londons ist aber, einen unrentablen Moloch gewinnbringend an den Mann zu bringen.