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Massendemos und mögliche Regierungsumbildung in Athen

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Massendemos und mögliche Regierungsumbildung in Athen

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Mit Massendemonstrationen und einer möglichen Regierungsumbildung hat sich die Lage in dem vor der Pleite stehenden Griechenland dramatisch zugespitzt. Ministerpräsident Giorgos Papandreou bot nach unbestätigten Angaben aus Athen seinen Rücktritt und der konservativen Opposition die Bildung einer Regierung der “Nationalen Einheit” an. Mit Demonstrationen und einem landesweiten Streik protestieren die Griechen gegen ein neues Sparprogramm der sozialistischen Regierung. In Athen lieferten sich Linksextreme und die Polizei Straßenkämpfe. Die Sicherheitskräfte, die mit Brandflaschen und Steinen attackiert wurden, setzten Tränengas ein. Mehrere Menschen wurden verletzt. Das Sparprogramm ist für das Land notwendig, um weitere Milliarden von der EU und dem Internationalen Währungsfonds zu erhalten.

Ohne eine weitere Hilfe von bis zu 120 Milliarden Euro steht Athen Anfang Juli vor dem Staatsbankrott. Zu den Ursachen zählen mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und Korruption.