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Zwischen Jemens Konfliktparteien soll weiter vermittelt werden

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Zwischen Jemens Konfliktparteien soll weiter vermittelt werden

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In der Krise im Jemen wollen die Golfstaaten weiter vermitteln. Das kündigten Vertreter des Golf-Kooperationsrates bei einem Treffen in Saudi-Arabien an. Generalsekretär Abdullatif Al Zayani äußerte sich zwar nicht zu konkreten Lösungsvorschlägen oder zur Zukunft des Präsidenten Ali Abdullah Salih. Er erklärte aber, die fünf Staaten seien bereit, weiter Initiative zu zeigen, falls das von allen Konfliktparteien im Jemen gefordert werde.

Ratsmitglied Katar war zuvor aus der Vermittlungsinitiative ausgetreten.

Seit Februar fordert die jemenitische Protestbewegung den Rücktritt Salihs. Der Präsident war vor knapp zwei Wochen bei der Explosion einer Granate schwer verletzt worden. Er lässt sich derzeit in Saudi-Arabien behandeln, kündigte jedoch seine Rückkehr an, sobald er gesund sei – trotz dem größer werdenden Druck von der Straße.