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Befreiungsschlag an den europäischen Börsen

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Befreiungsschlag an den europäischen Börsen

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Durchatmen an den Finanzmärkten: Das Einlenken der stärksten europäischen Wirtschaftsmächte Deutschland und Frankreich im Griechenland-Drama hat die Börsen zum Wochenausklang beflügelt. Die Athener Börse legte um vier Prozent zu. Analysten sprachen von einem Befreiungsschlag.

Die Märkte hätten das Griechenland-Drama bereits eingepreist, meint Vagelis Agapitos. Anleger verhielten sich nun erst einmal abwartend, bis eine endgültige Lösung des Problems gefunden werde.

Nervosität werde sich erst dann wieder zeigen, sollte diese Lösung hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Vor allem Banken- und Versicherungswerte waren gefragt. Münchner Rück gewannen zweieinhalb Prozent, Allianz zwei und Deutsche Bank 1,6 Prozent. Insgesamt schloss Frankfurt mit einem Plus von 0,9 Prozent, Zürich gab leicht nach.

Der Euro stieg. Die EZB setzte den Referenzkurs auf einen 1,4270 Dollar fest. Anschliessend stieg der Euo auf einen 1,43 Dollar. Rohöl kostete in London 113,20 Dollar pro Barrel, in New York 93,60 Dollar.