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Syrien: Massenproteste nach Freitagsgebet

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Syrien: Massenproteste nach Freitagsgebet

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Zehntausende Syrer sind nach dem Freitagsgebet auf die Straße gegangen, um den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad zu verlangen. Dabei kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Armee. Nach letzten Angaben sollen mindestens vierzehn Menschen getötet worden sein, mehr als zwanzig wurden verletzt. 
 
Kundgebungen gab es unter anderem in der 
Provinz Deraa, im kurdisch geprägten Osten, den Städten Homs und Hama nördlich von Damaskus sowie in den Vororten der Hauptstadt.
 
In Daraa, einer der ersten Protesthochburgen, berichteten die Regimegegner von heftigem Schusswaffengebrauch und einrückenden Panzern der Sicherheitskräfte. 
 
Amateurvideos zeigen Aktivisten, die die iranische Flagge verbrennen - sie werfen Teheran vor, das Regime von Assad zu unterstützen.
 
Assads Truppen sind unterdessen weiter nach Norden vorgerückt. Mit Panzern und Kampfhubschraubern haben sie heute die Stadt Maaret al Numan im Nordwesten des Landes eingenommen.