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Flüchtlingsstrom nach Syrien hält an


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Flüchtlingsstrom nach Syrien hält an

Der Flüchtlingsstrom über die türkische Grenze hält an. Nach Berechnungen des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge haben fast 10.000 Syrer in der benachbarten Türkei Schutz gesucht. Drei Flüchtlingslager wurden eingerichtet. Die Vertreterin des UN-Hochkommissars in der Türkei ist voll des Lobes für das Vorgehen der türkischen Behörden.
 
Carol Batchlor machte sich in einem 20 Kilometer von der syrischen Grenze entfernten Lager ein Bild von der Lage: “Wir hoffen, dass die Flüchtlinge nur kurz hier bleiben müssen, aber wir haben auch aus erster Hand gesehen, dass die Türkei vorbereitet ist und wir werden alles unternehmen, damit, egal was in der Zukunft passiert, wir vorbereitet sind und den Schutz auf alle, die ihn benötigen, ausdehnen können”, sagte Batchelor.  
 
Die Flüchtlinge selbst sind mit der Behandlung nicht ganz zufrieden. Sie werden normalerweise weitgehend abgeschirmt. Dagegen brandete am Freitag Protest auf. In einem Lager begannen einige Insassen nach dem Freitagsgebet einen Hungerstreik. Damit protestierten sie gegen das Ausbleiben von Besuch, das Verbot, gegen die syrische Führung zu demonstrieren, sowie gegen mangelnden Kontakt zur Außenwelt. Außerdem sollen türkische Wachleute am Donnerstag Flüchtlinge geschlagen haben.

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