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Fukushima-Betreiber unterbrechen Entsorgung von verstrahltem Wasser


Japan

Fukushima-Betreiber unterbrechen Entsorgung von verstrahltem Wasser

Die Betreiber des japanischen Atomkraftwerks in Fukushima haben den Versuch, radioaktiv verseuchtes Wasser zu entsorgen, bereits nach wenigen Stunden aufgegeben. Die Firma TEPCO erklärte, die Operation sei abgebrochen worden, nachdem die Strahlungswerte plötzlich enorm angestiegen waren. Der Grund für den Anstieg der Strahlung sei nicht bekannt, so ein TEPCO-Sprecher, es sei daher unklar, wann ein neuer Versuch unternommen werden könne, das Wasser zu entsorgen.

In der Fukushima-Anlage lagern 110.000 Tonnen mit hoch radioaktivem Wasser, das ins Meer zu fließen droht. Das Kraftwerk im Nordosten Japans ist außer Betrieb, seit es im März von einem Erdbeben schwer beschädigt wurde. Die Betreiber pumpten große Mengen von Wasser in die Reaktoren, um einer drohenden Kernschmelze vorzubeugen.

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