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Syrien-Konflikt weitet sich aus: Tote im Libanon

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Syrien-Konflikt weitet sich aus: Tote im Libanon

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In Syrien haben erneut Zehntausende Menschen landesweit gegen Präsident Baschar al-Assad demonstriert. Nach dem Freitagsgebet gingen sie unter anderem in der Provinz Deraa, im kurdisch geprägten Osten des Landes und in Vororten von Damaskus auf die Straße. Dabei kam es zu heftigen Zusammenstößen mit der Armee.

Wie Oppositionelle berichteten, wurden landesweit 19 Demonstranten getötet und mehr als 20 verletzt. Allein in der zentralen Stadt Holms habe es neun Tote gegeben.

Ungeachtet der Proteste rückten syrische Truppen weiter Richtung Norden vor und brachten die Stadt Maaret al Numan unter ihre Kontrolle.

Der Konflikt breitete sich am Freitag auch ins Nachbarland Libanon aus: In der Hafenstadt Tripolis gerieten bewaffnete Gegner und Anhänger des Assad-Regimes aus Syrien aneinander. Sie schossen mit Maschinenwaffen und Panzerfäusten. Dabei wurden nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen sechs Menschen getötet und neun verletzt.

Die libanesische Armee musste einschreiten, um das Blutvergießen zu beenden.