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IAEA diskutiert Sicherheitsmängel in Fukuschima

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IAEA diskutiert Sicherheitsmängel in Fukuschima

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Die Mitglieder der Internationalen Atomenergiebehörde treffen sich am Montag in Wien zu einer Sonderkonferenz anlässlich der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukuschima im März. Grundlage der Diskussionen ist ein äußerst kritischer Bericht von Mitarbeitern der Behörde, die die zerstörte Anlage Ende letzten Monats besuchten.

Die IAEA kommt zu dem Schluss, dass Japan vor fast zehn Jahren gegebene Sicherheitsempfehlungen weitgehend außer Acht gelassen habe. Diese Empfehlungen der Behoerde seien zwar nicht bindend gewesen, hätten jedoch japanische Atomkraftwerke besser vor Erdbeben und Tsunami geschützt.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die Richtlinien des Katastrophenmanagements in Fukuschima nicht geeignet gewesen seien, die vielfachen Störungen innerhalb der Anlage in den Griff zu bekommen.

Laut einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage sind mittlerweile mehr als achtzig Prozent der Japaner für einen Ausstieg aus der Atomindustrie.