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Auf den Tag genau vor 63 Jahren: Die D-Mark

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Auf den Tag genau vor 63 Jahren: Die D-Mark

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Am 21. Juni 1948 wird die Deutsche Mark in der amerikanischen, der britischen und der französischen Besatzungszone Deutschlands eingeführt. Sie löst die nach der Wirtschaftskrise 1924 eingesetzte Reichsmark ab, die die deutsche Währung der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus war. Die D-Mark ist die Konsequenz aus der Währungsreform, mit der die Besatzungsmächte die deutsche Wirtschaft stabilisieren wollen. Die Reichsmark war als Zahlungsmittel weitgehend unbrauchbar geworden und zum Teil sogar durch Zigaretten ersetzt worden. Bei der Einführung der D-Mark erhält jeder Bürger zunächst 40 DM und einen Monat später 20 DM.
Am 1. Juni 1990 wird die D-Mark auch das Zahlungsmittel in der ehemaligen DDR. Am 1. Januar 2002 ersetzt der Euro die D-Mark. Bei der Bundesbank können DM auch weiterhin eingetauscht werden. Einige Bürger trauern der D-Mark noch heute nach: Ende vergangenen Jahres waren laut der Bundesbank noch immer mehrere Milliarden DM in Deutschland als Bargeld im Umlauf.

Auch an einem 21. Juni: Schlacht bei Laupen in der Schweiz (1339), der englische Kapitän Samuel Wallis entdeckt Tahiti (1667), Waffenstillstand zwischen Tutsi und Hutu in Burundi (1998)

Am 21. Juni geboren: Jean-Paul Sartre (1905-1980), Schriftstellerin Francoise Sagan (1935-2004), Politikerin Benazir Bhutto (1953-2007), Anwältin Shirin Ebadi (1947), Sänger John Paul Young (1950), Prinz William (1982)