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Nanomedizin für Aug und Ohr

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Nanomedizin für Aug und Ohr

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Der Einsatz von Nanopartikeln in der regenerativen Medizin ist ein zukunftsweisendes Gebiet mit dem sich derzeit mehrere europäische Forschungsprojekte befassen. Um die Schaffung winzig kleiner Transportkapseln, die Medikamente genau dorthin bringen, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in das menschliche Innenohr, um Hörschäden zu lindern, geht es bei dem EU-Projekt “NANOEAR”, das von der Universität im finnischen Stadt Tampere koordiniert wird.

Ebenfalls im Nanobereich bewegt sich das EU-Projekt “DREAMS”. Am staatlichen Institut für medizinische Forschung INSERM in Paris arbeiten Forscher an der Entwicklung einer künstlichen Netzhaut. Dabei wird ein winzig kleiner, mit Nanostrukturen beschichteter Mikrochip ins blinde Auge eingepflanzt, um das Sehvermögen, wenn auch in vereinfachter Form, wieder herzustellen.