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Agrarminister der G 20 treffen sich in Paris


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Agrarminister der G 20 treffen sich in Paris

In Paris sind die Agrarminister der G-20-Staaten zusammengekommen. Sie beraten dort unter anderem über die Preisexplosion bei Rohstoffen und Lebensmitteln. Es geht um Turbulenzen und Schwankungen an den internationalen Agrarmärkten und deren Auswirkungen auf Welternährung und die Landwirtschaft. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sagte, das Wort “Regulierung” sei kein Schimpfwort. Ein Markt ohne Regeln sei kein Markt. Was man für die Finanzmärkte getan habe, könne man auch für die Agrarmärkte tun. In der französischen Hauptstadt demonstrierten Globalisierungsgegner gegen die Agrarpolitik der 20 wichtigsten Industriestaaten. Für sie haben sie kein Recht, über die Politik auch für den Rest der Welt zu entscheiden. Gerade die Agrarpolitik gehe alle Länder auf der Welt an.

“Es ist Zeit zu handeln, mehr Landwirte zu unterstützen”, sagt einer von ihnen, “etwas gegen die anderen Ursachen der Lebensmittelkrise zu tun, etwa Spekulation oder Bio-Treibstoff.” Berichten zufolge wollen die Agrarminister den Finanzministern der G 20 die Regulierung der Warenterminbörsen und des Derivatehandels überlassen. Diese wiederum wollen den Empfehlungen der internationalen Börsenaufsichten folgen und exzessive Spekulationen mit Agrarrohstoffen eindämmen.

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