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Auf den Tag genau vor 217 Jahren: Coubertin und die Olympischen Spiele

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Auf den Tag genau vor 217 Jahren: Coubertin und die Olympischen Spiele

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Am 23. Juni 1894 gründet der französische Baron Pierre de Coubertin das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf dem ersten Olympischen Kongress in der Sorbonne in Paris. Die Teilnehmer des Kongresses führen damit die antiken Olympischen Spiele wieder ein, die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit finden 1896 in Athen statt. An diesem Projekt, die seit dem 4. Jahrhundert in Vergessenheit geratenen antiken Olympischen Spiele und deren Sportsgeist wiederaufleben zu lassen, hat Pierre de Coubertin schon seit Jahren gearbeitet. Die Olympischen Ringe als Sinnbild für die damals bewohnten fünf Kontinente werden bei den Olympischen Spielen von Antwerpen 1920 eingeführt – das Motto CITIUS, ALTIUS, FORTIUS – für SCHNELLER, HÖHER, STÄRKER – gilt seit 1894. Im 1924 gibt es die erste Winterolympiade in Chamonix. Während 241 Sportler aus 14 Nationen in Athen 1896 antreten, sind es 2008 in Peking mehr als 10.000 als 204 Staaten.

Auch an einem 23. Juni: Gamal Abdel Nasser wird zum Präsidenten von Ägypten gewählt (1956); Moldawien (auch: Moldau) erklärt seine Unabhängigkeit (1991); US mafia boss John Gotti is sentenced to life in prison (1992).

am 23. Juni geboren: SOS-Kinderdorf-Gründer Herrmann Gmeiner (1919-1986), Politiker Klaus von Dohnanyi (1928), Politiker Martti Ahtisaari (1937), Sänger Hannes Wader (1942), Fußballspieler und -trainer Jean Tigana (1955), Schauspielerin Frances McDormand (1957), Musiker Tiken Fah Jakoly (1968), Fußballspieler Zinedine Zidane (1972), Sängerin Duffy (1984).